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4.05 Die Konstante/Transkription

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Informationen zu dieser Episode

GegenwartBearbeiten

Auf dem Helikopter, sieht Desmond auf das Foto von sich selbst und Penny. Frank steuert den Helikopter, während Sayid ihn ansieht. Frank sieht auf ein Papier eines Notizbuches, auf dem eine Karte mit Kompass gezeichnet ist.

Sayid: Was ist das?

Frank: Ne Orientierungskarte. Hat Faraday für mich gemacht.

Sayid: Weißt du nicht, wo euer Schiff ist?

Frank: Ich weiß, wo es ist.

Der Helikopter fliegt in ein Gewitter.

Sayid: Wieso fliegst du direkt in das Unwetter rein?

Frank: Warum hältst du nicht die Klappe und lässt mich meinen Job machen?

Sayid schaut zu Desmond, der immer noch auf das Foto starrt.

Sayid: Ist das Penelope?

Desmond nickt.

Sayid: Sie hat Charlie gesagt, dass sie nichts von dem Schiff weiß, richtig?

Desmond: Richtig.

Sayid: Was erhoffst du dir dort zu finden?

Desmond: Antworten.

Der Helikopter kommt in Turbulenzen. Ein Blitz schießt vorbei.

Frank: Verdammte Scheiße!

Frank versucht verbissen, den Helikopter in der Luft zu halten.

Frank: Festhalten!

Desmond sieht sich um und hält sich verbissen am Sitz fest.

ZeitsprungBearbeiten

Auf einmal ist er in einem Bett. Sein Haar ist kurz und er hat keinen Bart. Er ist in einer Kaserne.

Sergeant: Raus aus den Scheißbetten! Marsch-marsch-marsch-marsch!

Desmond liegt immer noch im Bett.

Sergeant: Worauf wartest du, Hume?

Desmond steht auch auf.

Sergeant: Was ist mit dir, Hume? Hast du mich nicht gehört?

Desmond: Es tut mir Leid, Sir. Ich habe...Ich habe geträumt, Sir.

Sergeant: Du hast geträumt, ja? Da stellt sich mir die Frage, [brüllt ihn an] was du geträumt hast, dass du eine Stunde brauchst, um dich aus dem Bett zu quälen?!!

Desmond: Ich flog in nem Hubschrauber, Sir. Und da war ein Gewitter, Sir. Und an mehr kann ich mich nicht erinnern, Sir.

Sergeant: Na schön, wenigstens kam das Scheißmilitär in dem Traum vor. Herhören, und zwar alle! In den Hof! In vier Minuten! Und bedankt euch bei Soldat Hume, dass wir heute alles in doppeltem Tempo machen! Marsch!

Dann sind sie draußen im Schlamm und Regen am Liegestütze machen.

Soldat 1: Eins, zwei, drei!

Rest: Drei!

Soldat 1: Eins, zwei, drei!

Rest: Vier!

Soldat 1: Eins, zwei, drei!

Rest: Fünf!

Sergeant: Und noch hundert Rumpfbeugen! Losloslosloslos!

Soldat 1: Eins, zwei, drei, vier...

Soldat 2: [zu Desmond] Ich hoffe dein Traum war das hier wert.

Desmond: Tut mir Leid. Es ist nur.. Ich hatte noch nie einen Traum, der so real war. Es war, als wär ich wirklich dort.

Sergeant: Hast du irgendwas zu sagen, Hume?

Desmond bleibt still.

Sergeant: Ich habe dich was gefragt!

GegenwartBearbeiten

Desmond ist wieder im Helikopter. Er sieht extrem verwirrt aus.

Frank: Wir sind fast durch. Da hinten wird's heller!

Desmond beginnt sich abzuschnallen.

Sayid: Was machst du denn da? Desmond! Alles in Ordnung?

Desmond: Wer bist du? Woher kennst du meinen Namen?

MAIN CREDITS

Am Strand gießen sich Daniel und Charlotte Kaffee ein. Jack versucht weiterhin besorgt das Schiff zu erreichen. Juliet steht in der Nähe.

Dan: [gibt Charlotte eine Tasse] Hier bitte.

Jack: Okay, sie sind jetzt einen Tag weg. Wieso hören wir nichts von ihnen?

Charlotte: Ich kann nur wiederholen, was ich schon die ganze Nacht sage, Doktor. Ich weiß es nicht. Als wir das Schiff kontaktiert haben, hab ich dasselbe gehört wie du. Wie kommt ihr darauf, dass ich was weiß?

Juliet: Weil du so gelassen erscheinst.

Charlotte: Wie bitte?

Juliet: 40 Seemeilen entfernt liegt euer Schiff. Wie lange dauert der Flug? 20 Minuten höchstens. Also wieso bist du so ruhig?

Charlotte: Soll ich vielleicht meine Hände falten und ein Stoßgebet zum Himmel schicken?

Daniel: Hey, hey, hey, hör damit auf. Vielleicht sollten wir es ihnen.. einfach sagen.

Jack: Was denn sagen?

Charlotte: Dan, wir wollen doch niemanden verwirren.

Juliet: [sarkastisch zu Dan] Wenn du dich bemühst, ganz langsam zu reden, können wir dir vielleicht folgen.

Daniel: Es ist möglicherweise so, dass die gefühlte Zeit, die eure Freunde weg sind.. nicht der tatsächlichen Zeit entspricht.

Jack: Was.. was soll das bedeuten?

Charlotte: Das ist ein Fehler.

Daniel: Es wird alles gut. Es wird alles gut. Solange Frank der von mir berechneten Peilung folgt, wird.. wird alles gut.

Jack: Und wenn er das nicht tut?

Daniel: Dann gibt es vielleicht Nebenwirkungen.


In dem Helikopter.

Sayid: Wir sind 2000 Fuß hoch, bleib sitzen!

Desmond: Was mache ich hier?

Frank: Was zum Teufel ist hier los?

Sayid: Mit Desmond stimmt was nicht!

Desmond: Woher kennst du meinen Namen?

Frank: Er darf nicht aufstehen!

Desmond: Wo bin ich?

Sayid: Das weiß ich!

Desmond: Lass mich los!

Frank: Halt ihn vom Steuerknüppel fern! Nur noch zwei Minuten.

Der Helikopter setzt zur Landung auf dem Frachter an. Sayid lässt Desmond los, der das Foto in seiner Hand bemerkt. Der Helikopter landet auf dem Frachter.

Während Keamy und Omar zu ihnen gelaufen kommen, bewaffnet sich Sayid.

Frank: Was machst du hier?

Omar: Wer ist das?

Frank: Überlebende von 815.

Keamy: Und warum bringst du sie her? Was hast du dir dabei gedacht?

Desmond: Wartet, wo bin ich hier?

Omar: Okay, ganz ruhig.

Keamy: Immer mit der Ruhe.

Desmond: Was seid ihr für Leute?

Omar: Warte, warte.

Desmond: Was mache ich hier? Was seid ihr für Leute?

Sayid: Mein Freund ist verwirrt.

Desmond: Ich bin nicht dein Freund! Ich kenne dich nicht! Ich kenne dich nicht!

Keamy: Wann hat das angefangen?

Frank: Beim Start war alles okay. Dann wurde es'n bisschen unruhig. Hey, Faraday hat gesagt, solange ich dem Kurs folge..

Keamy deutet ihm an zu schweigen.

Keamy: [zu Omar] Okay, los..

Er und Omar gehen auf Desmond zu, werden jedoch von Sayid daran gehindert.

Keamy: Warte. Warte warte warte. Wie heißt du, mein Freund?

Sayid: Sayid.

Keamy: Okay, Sayid. Wir bringen deinen Freund jetzt runter zum Krankenlager.

Sayid: Ich werde mitgehen.

Keamy: Lass unseren Arzt einen Blick auf ihn werfen, dann kommst du nach. Ich geb dir mein Wort darauf, okay?

Sayid nickt nach kurzem Zögern. Keamy und Omar gehen zu Desmond.

Omar: Alles klar.

Desmond: Hör mir zu. Das-das-das das ist ein Fehler, verstehst du?

Omar: Jetzt beruhige dich erstmal.

Desmond: Ich-ich-ich ich kenne diese Leute nicht.

Omar: Ja...

Desmond: Ich kenne.. Nein, das ist ein Fehler! Ich dürfte überhaupt nicht..

ZeitsprungBearbeiten

Desmond steht im Regen, während der Rest seiner Truppe Rumpfbeugen macht.

Desmond: ..hier sein!

Soldat 1: Zwanzig, einundzwanzig, zweiundzwanzig...

Sergeant: Nicht hier sein? Warum nicht? Was zur Hölle machst du auf deinen Füßen? Bist du schon fertig mit den Rumpfbeugen, weil du endlich laufen willst?!! [zu allen] Okay! Männer! Auf die Füße! Rechts-um! Zehn Kilometer! Losloslosloslosloslos!!

Billy: [zu Desmond] Beweg dich! Oder bei Gott, ich bring dich um.

Schnitt zu den Soldaten, die jetzt einen Lastwagen beladen.

Billy: Was zum Teufel ist los mit dir, Desmond?

Desmond: Wenn ich's dir sage, hältst du mich für verrückt.

Billy: Das weiß ich doch eh schon.

Desmond: Heute morgen, im Hof.. bei den Rumpfbeugen, da... da war ich weg.

Billy: Wie meinst du das, du warst weg?

Desmond: Ich war auf einem Schiff. Und dann-dann war ich wieder hier.. als wär nichts gewesen.

Billy: Des, wenn du versuchst außer Dienst gestellt zu werden..

Desmond: Billy, wirklich, das ist die Wahrheit.

Billy: Wer war noch auf diesem.. Schiff? Kanntest du jemanden?

Desmond: Penny. Da war ein Foto. Penny war auf dem Foto.

Er steht auf, geht.

Billy: Was? Hey, Des... wo willst du hin?

Desmond geht zu einer Telefonzelle. Ein Soldat kommt aus ihr heraus und rempelt ihn an, sodass Desmond sein Kleingeld aus der Hand fällt.

Soldat 3: Danke für heut morgen, Hume.

GegenwartBearbeiten

Desmond bückt sich, um die Münzen wieder aufzuheben und ist plötzlich wieder auf dem Frachtschiff.

Omar: Vorsicht, vorsicht. Nicht hinfallen. Vorsicht. Schön langsam. Ganz ruhig.

Desmond: Ich bin nicht hier. Das.. das ist nicht möglich.

Keamy: Du bist hier, und es ist möglich. Wir werden uns um dich kümmern.

Desmond: Was-was, was mach ich hier?

Keamy: Ist schon gut. Es wird alles gut.

Sie treten durch eine Tür und gehen einen Flur hinab.

Desmond: Wer seid ihr?

Keamy: Also, ich heiße Keamy und das ist Omar. Ich komme aus Vegas und er kommt aus Florida, und wo wir grade sind, das kann ich..

Omar: Unser letzter Hafen war Fidschi. Wir wissen also, dass wir im Pazifik sind.

Omar öffnet eine Tür und Desmond betritt die Krankenstation.

Keamy: In Ordnung, mein Freund. Ruh dich ein bisschen aus, okay? Wir holen jetzt unseren Arzt, und der wird dir ein paar Fragen stellen, damit wir das auf die Reihe kriegen.

Desmond: Was-was meinst du mit auf die Reihe kriegen? Warte mal, was heißt das?! Ich gehöre nicht hierhin!

Keamy schließt die Tür.

Desmond: Ich gehöre nicht hierhin!

Desmond versucht die Tür zu öffnen.

Desmond: Mach die Tür auf! Mach die Tür auf!

Er hört eine Stimme

Mann: Hey. Hey! Hey.

Desmond dreht sich um und sieht einen Mann, der an ein Bett gefesselt ist.

Mann: Es passiert auch mit dir, oder nicht?


Sayid ist an Deck und sieht sich das Schiff genauer an. Er bemerkt wie Keamy Frank anschreit.

Keamy: [im Hintergrund zu Frank] Ich sage es dir zum letzten Mal, okay? Und wenn du das nicht begreifst, dann wirst du einer von ihnen. Hab ich mich klar ausgedrückt?

Frank kommt zu Sayid.

Sayid: Was machen sie mit Desmond? Deine Freunde wissen was mit ihm ist.

Frank: Wenn Sie es wissen, dann verraten sie es mir nicht.

Sayid: Vielleicht verrätst du mir, wie wir abends starten konnten und hier landen, wenn es bereits hellichter Tag ist.

Frank: Hör zu, ich weiß nicht, was sie mit deinem Freund vorhaben, okay? Aber du musst mir glauben, dass ich versuche, dir zu helfen. Und das meine ich wirklich ernst.

Sayid: Du versuchst mir zu helfen? Dann gib mir dein Telefon. Für einen Anruf bei meinen Leuten.

Frank: Gib du mir deine Pistole, dann geb ich dir das Telefon.

Sie tauschen.

Frank: Mach schnell. Und versuch's ja nicht in Bagdad. Diese Dinger funktionieren nur untereinander.


Am Strand klingelt das Telefon in Jacks Hand.

Jack: Hallo?

Sayid: Jack, ich bin's, Sayid. Ich bin auf dem Frachter.

Jack: [atmet erleichtert auf] Geht's euch gut? Wo habt ihr gesteckt?

Sayid: Irgendwas ist während des Fluges geschehen, und jetzt ist Desmond in ihrem Krankenzimmer.

Jack: Warte, warte, warte, warte [drückt auf einen Knopf] Okay, jetzt können wir dich alle hören.

Sayid: Im Hubschrauber ist irgend etwas mit Desmond passiert. Er weiß nicht mehr, wer ich bin und auch nicht, wo er ist.

Dan fasst sich beunruhigt an den Kopf.

Jack: [zu Dan] Nebenwirkungen?

Dan: Moment, euer Freund, ähm, Desmond, war er.. war er vor Kurzem einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt, oder Elektromagnetismus?

Jack und Juliet wissen es nicht.

Dan: Okay, es ist so.. wir wissen nicht wieso, aber die Fahrt auf die Insel oder von der Insel weg, kann bei einigen Menschen eine.. Verwirrung auslösen.

Juliet: Also.. ist das eine Amnesie?

Dan: Nein, das ist keine Amnesie.


Desmond beugt sich über den Mann, der ins Nichts stiert.

Desmond: Hey. Hey. Hey! Kannst du mich hören? Was ist mit dir? Hallo?

Der Mann blinzelt.

Mann: Ich saß grade in einem Riesenrad.

Der Arzt, Ray, betritt den Raum.

Mann: Siehst du, Ray? Ich bin nicht verrückt. Es passiert auch bei ihm, Ray. Und bei dir wird es auch passieren. Es wird bei uns allen passieren. Bei jedem. Sobald wir wieder die Insel ansteuern.

Ray bereitet eine Spritze vor.

Ray: [zu Desmond] Würden Sie ein Stück zur Seite gehen?

Mann: Nein, nein, Ray, nein.

Ray: Ich will, dass du dich kurz entspannst.

Mann: Nein-nein! Das wird es nicht aufhalten. Ray, nichts kann es aufhalten. Nichts kann es aufhalten.

Der Mann erhält die Injektion und entspannt sich sofort.

Ray: [zu Desmond] Und wie fühlen Sie sich?

Desmond: Was zum Teufel geht hier vor sich?

Ray: Ich verstehe, dass Sie sich unwohl..

Desmond: [panisch] Sie werden das nicht mit mir machen!

Ray: Ich will gar nichts mit Ihnen machen. [er legt die Spritze beiseite] Wenn Sie nichts dagegen haben, prüf ich nur kurz Ihre Augen.

Desmond: Wieso?

Ray: Damit ich Ihnen helfen kann.

Desmond lässt es zu.

Ray: Wie heißen Sie?

Desmond: Desmond.

Er beginnt in Desmonds Augen zu leuchten.

Ray: Desmond. Desmond, an was können Sie sich als Letztes erinnern?

ZeitsprungBearbeiten

Desmond im Regen im Militärcamp, er hebt seine Münzen auf. Er geht in die Telefonzelle, wirft sie ein und wählt eine Nummer

Penny: Hallo?

Desmond: Penny?

Penny: Was willst du, Desmond?

Desmond: Äh, Penny, hör zu. Ich bin in Schwierigkeiten, und ich glaube.. ich glaube, irgendwas stimmt nicht mit mir. Ich bin verwirrt.. Ich-ich muss dich sehen.

Penny: Du hast mich verlassen und bist zur Armee gegangen. Und jetzt rufst du an und hoffst, dass du mir noch etwas bedeutest? Ja, ich stimme dir zu, du bist verwirrt, Desmond.

Desmond: Nein, nein, ich bin nicht... Es-es ist.. Hör zu, ich habe zwei Tage Ausgang. Kann.. kann-kann ich kommen und dich sehen?

Penny: Nein. Und komm nicht auf die Idee, zur Wohnung zu kommen. Ich bin umgezogen.

Desmond: Umgezogen? Wohin?

Penny: Das ist vollkommne egal. Okay, Desmond, ich muss jetzt auflegen. Bitte ruf mich nicht mehr an.

Desmond: Nein-nein, warte! Penny, Penny, ich brauche...

GegenwartBearbeiten

Desmond ist zurück im Behandlungsraum

Desmond: ...dich

Ray: Hatten Sie gerade irgendein Erlebnis, Desmond?

Frank und Sayid kommen herein.

Ray: Was soll das, Frank? Du hast hier absolut nichts zu suchen und schon gar nicht mit ihm. [deutet auf Sayid]

Frank: Tschuldige, Doc, aber Faraday ist am Telefon und er will unbedingt mit dem Schotten reden.

Ray: Nein, Faraday wird nicht mit meinem Patienten reden, und jetzt raus.

Sayid presst Ray gegen eine Wand.

Sayid: Er ist nicht dein Patient.

Ray: Hey!

Sayid: Gib Desmond das Telefon.

Ray löst einen Alarm aus.

Sayid: Gib ihm das Telefon. Los!

Desmond nimmt das Telefon. Sayid schließt die Tür.

Desmond: Hallo?

Dan: Desmond! Desmond, ich bin Daniel Faraday. Wir haben uns gestern vor deinem Abflug kennen gelernt, aber wahrscheinlich erinnerst du dich nicht mehr. Stimmt das?

Desmond: Abflug? Was?

Dan: Desmond, wir haben nicht viel Zeit. Deswegen sag mir jetzt, welches Jahr glaubst du haben wir gerade?

Desmond: Was meinst du mit, was ich glaube? Es ist 1996!

Dan: Okay, Desmond, Desmond, hör zu. Sag mir, wo genau befindest du dich?

Desmond: Äh... Ich bin- ich bin in einem.. Krankenzimmer.

Dan: Nein, nein, nein. Nicht jetzt, Desmond. Wo solltest du eigentlich sein? Wo bist du 1996?

Desmond: Äh-äh, ich bin in Camp Miller, beim Royal Scots Regiment. Das ist nördlich von Glasgow.

Jack: Dan. Du könntest vielleicht...

Dan: Nein, nein. Ich denke nach, ich denke nach. Desmond, hör zu. Wenn es wieder passiert, dann musst du dich in einen Zug setzen. Fahr mit dem Zug nach Oxford und geh dann zur Universität. Queens College, Fakultät für Physik, okay?

Desmond: Was, wieso?

Dan: Weil ich will, dass du mich aufsuchst.

Dan sucht etwas in seinem Rucksack.

Dan: [murmelt] Wo ist es? Wo ist es?

Charlotte: Was denn?

Dan: Mein Tagebuch, suche ich. Ohne mein Tagebuch werde ich ihm nicht glauben.

Jack: Wieso denkt er, es sei 1996?

Dan: Ich weiß nicht, keine Ahnung. Das ist Zufall, man kann es nicht vorhersagen. Manchmal ist die Zeitspanne nur ein paar Stunden, und manchmal Jahre.

Jack: Warte. Das ist schonmal passiert?

Dan findet sein Tagebuch.

Dan: Das Telefon, bitte. Danke. [in das Telefon] Desmond, bist du noch dran?

Sayid blockiert die Tür, hinter der Rufe zu hören sind.

Sayid: Rede mit ihm! Ich kann sie nicht lange aufhalten.

Desmond: [zu Dan] Ähm, ja! Ja, ich bin dran.

Dan: Okay, Desmond, hör zu. Wenn du mich am Queens College gefunden hast, musst du mir sagen, dass ich das Gerät auf 2.342 einstellen soll.

Desmond: Was?

Dan: Hast du das? 2.342? Und zwar bei einer Frequenz von 11 Hertz. Hast du das Desmond?

Desmond: 2.342, eine Frequenz von 11.

Dan: Und du musst dir merken.. 2.342 bei 11 Hertz, okay? Und nochwas.. Desmond, wenn mich die Zahlen nicht überzeugen sollten, dann musst du mir sagen, dass du von Eloise weißt.

Keamy und Omar stürzen herein.

Omar: Hey, hey, hey! Ganz ruhig, ganz ruhig...

Keamy greift Desmonds Arm, der das Telefon hält.

Keamy: Gib her! Gib mir das Telefon!

Dan: Desmond! Sag mir, dass du von Eloise weißt!

ZeitsprungBearbeiten

Keamy nimmt Desmond das Telefon ab. Desmond steht plötzlich in der Telefonzelle. Er fährt zum Queens College. Er geht einen Korridor entlang und sieht wie Dan mit einem Studenten spricht.

Dan: Es tut mir Leid, es Ihnen sagen zu müssen, Mr. Hollister, aber in Ihrer Arbeit finde ich nicht das kleinste bisschen originäres Denken, verstehen Sie? Sie kennen doch den Begriff "originär", oder? Es ist das Gegenteil von abgekupfert. Ich bin derjenige, den Sie beeindrucken müssen, Mr. Hollister, und ich bin nicht beeindruckt. Gehen Sie, versuchen Sie's nochmal.

Desmond: Äh, Entschuldigung. Sind-sind Sie Daniel Faraday?

Dan: Und Sie sind..?

Desmond: Äh.. Verzeihung, ich bin-ich bin Desmond Hume, und äh.. mir wurde gesagt, dass ich Sie hier finden kann. Und-und ich glaube, ich komme gerade aus der Zukunft.

Dan: Aus der Zukunft?

Desmond: Ja. Wir haben uns da unterhalten. Sie-Sie sagten mir, dass ich hierher kommen soll, nach Oxford. Ich sollte Sie hier aufsuchen. Sie-Sie sagten, Sie würden mir helfen.

Dan: Und wieso hab ich Ihnen da nicht geholfen, in der Zukunft?

Desmond: Entschuldigung?

Dan: Wieso habe ich Ihnen die Tortur einer Zeitreise zugemutet, wissen Sie? Verstehen Sie, das scheint mir.. etwas unnötig. Und finden Sie nicht auch, meine überaus geschätzten Kollegen hätten sich etwas ausdenken können, was ein klein wenig glaubwürdiger ist, hm? Was für ein Scherz ist das, hm? Ein Paradoxon. Ist das einfallslos.

Er hat sich umgedreht und schon auf den Weg gemacht.

Desmond: Stellen Sie Ihr Gerät auf ähm.. 2.342 und-und das bei einer Frequenz von elf.

Dan: [dreht sich langsam um] Okay, und jetzt werden Sie... mir sagen, von wem Sie diese Zahlen haben.

Desmond: Von Ihnen.

Dan: Nein, das.. das ist lächerlich.

Desmond: Und ich weiß auch von Eloise.


Dan führt Desmond in sein Büro.

Desmond: Was, was ist das alles?

Dan: Hier mache ich die Sachen, mit denen Oxford nicht einverstanden ist. Okay, diese-diese Zukunftsversion von mir, äh ja, er hat dieses Treffen vorgeschlagen, richtig? Vollkommen richtig. Also, müsste ich doch wissen, dass du nach Oxford gekommen bist, oder? Ich müsste mich an das alles hier erinnert haben.

Desmond: Hast du aber nicht.

Dan: Nicht.

Desmond: Vielleicht hast du's nur vergessen?

Dan: [lacht ungläubig] Ja, genau. Wie sollte das möglich sein?

Desmond: Also das.. das hier verändert die Zukunft?

Dan: Man kann die Zukunft nicht verändern.

Dan zieht einen Spezialmantel an.

Desmond: Wofür ist das?

Dan: Strahlung.

Desmond sieht sich beunruhigt um.

Desmond: Krieg ich keine?

Dan: Du brauchst keine. Nur wenn man ständig damit zu tun hat. Ich mache das 20 mal am Tag.

Desmond: Und am Kopf trägst du nichts?

Dan: [schmunzelt] Tja. Ja.

Dan drückt ein paar Schalter. Dann reicht er hinüber und nimmt eine Ratte heraus.

Dan: Das.. das ist Eloise.

Dan legt Eloise in das Labyrinth.

Desmond: Was macht dieses Ding?

Dan: Das wird.. wenn du mir die richtigen Zahlen gegeben hast, dann wird dieses Ding.. Eloise durch die Zeit schicken, genau wie dich.

Er drückt eine Taste und Eloise wird von einem rötlichen Licht umflutet. Nach einiger Zeit entfernt Dan den Lichtstrahl von ihr.

Desmond: Was ist passiert?

Dan: Warten Sie, scht! Sie ist noch nicht wieder da.... Jetzt ist sie da. Okay... und jetzt kommt's drauf an.

Dan öffnet eine Schleuse und Eloise läuft in das Labyrinth.

Dan: Na los. Los. Das ist gut. Das ist gut. Ja. Jaja. Ja.

Die Ratte erreicht den Ausgang des Labyrinths.

Dan: Es hat funktioniert. Das ist unglaublich.

Desmond: Und was bitte ist an einer Ratte, die durch ein Labyrinth läuft so unglaublich?

Dan: Das Unglaubliche ist, dass ich das Labyrinth erst heute morgen fertiggestellt habe. Und wie sie es meistert, wollte ich ihr erst in einer Stunde beibringen.

Desmond: Also hast.. hast du sie in die Zukunft geschickt.

Dan: Nein, nein, nein. Ihren Verstand. Ihr Bewusstsein.

Dan läuft zu einer Tafel und beginnt Dinge darauf wegzuwischen.

Desmond: Und-und wie hilft das mir?

Dan: Dir? Helfen? Ich versteh nicht. Ich sollte dir helfen? Hab ich dich nicht hergeschickt, damit du mir hilfst?

Desmond: Was weiß ich denn? Das einzige, was ich weiß, ist, dass du auf irgend einer blöden Insel landest.

Dan: Eine Insel? Was für ne Insel? Wieso sollte ich auf einer Insel...

GegenwartBearbeiten

Desmond taucht wieder auf dem Frachter auf.

Keamy: Gib mir das Telefon.

Keamy nimmt das Telefon.

Frank: Hey, Sekunde! Hey, wartet! Alle mal herhören! Sekunde, hört zu! Daniel wollte mit ihm reden, also haben wir ihm das Telefon gebracht. Das ist alles.

Keamy: Du hast Faraday mit ihm sprechen lassen?

Frank: Er sagte, er kann helfen.

Ray: Faraday kann nicht mal sich selbst helfen.

Omar: [zu Frank] Raus hier, aber schnell. Der Kapitän will mit dir reden.

Sayid: Ich will auch mit eurem Kapitän reden.

Keamy: Ich werd's ihm ausrichten. Und solange machst du's dir bequem.

Sie verlassen Sayid, Desmond und den Mann, der ans Krankenbett gefesselt ist.

Desmond: Ich muss wieder zurück!

Sayid: Wohin zurück? Zur Insel?

Desmond: Er sagte, dass er mir helfen kann. Er könne mir sagen, was ich tun soll.

Sayid: Desmond, kannst du mir bitte erklären..

Mann: Desmond? Du bist Desmond?

Desmond: Kennen wir uns?

Mann: Ich bin George Minkowski. Ich bin der Kommunikationsoffizier. Bevor sie mich hier unten festgeschnallt haben, gingen alle Kontakte dieses Schiffes mit der Außenwelt über mich in meinem Funkraum. Und von Zeit zu Zeit hat ein Licht angefangen zu blinken. Ein eingehender Anruf. Wir hatten strikte Anweisungen, darauf nicht zu antworten.

Desmond: Und.. was hat das mit mir zu tun?

Minkowski: Diese Anrufe kamen von deiner Freundin. Penelope Widmore.

ZeitsprungBearbeiten

Desmond wacht in einem Sessel in Dans Büro wieder auf.

Desmond: Was ist passiert?

Dan: Whoa, du bist wieder da. Du warst [sieht auf seine Uhr] fast 75 Minuten weg.

Desmond: Weg?

Dan: Oh, jajajaja, einfach "buff", katatonisch geworden mitten im Satz. Ich musste dich in den Stuhl tragen. Ich schätze, dass du wieder in der Zukunft warst?

Desmond: Ja.

Dan: Für wie lange?

Desmond: Keine Ahnung...fünf Minuten?

Dan: [aufgeregt] Fünf Minuten. [geht zu seiner Tafel zurück]

Desmond: Wieso passiert es immer wieder?

Dan: Äh, ich denke bei dir ist der Verlauf exponentiell. Jedes mal wenn dein Bewusstsein springt wird es schwieriger wieder zurück zu springen. Ich.. wäre vorsichtig, wenn ich die Straße überqueren würde an deiner Stelle.

Desmond bemerkt die Ratte, die regungslos in ihrem Käfig liegt.

Desmond: Was ist mit ihr geschehen?

Dan: Sie ist tot.

Desmond: Ja, das sehe ich. Aber wieso?

Dan: Wahrscheinlich Gehirnaneurisma, keine Ahnung. Ich mach später ne Autopsie.

Desmond: Erwartet mich dasselbe?

Dan: Die Auswirkungen weichen von Fall zu Fall ab, aber..

Desmond packt Dan und drück ihn an die Tafel.

Desmond: Antworte mir: Wenn das weiter passiert, sterbe ich dann?

Dan: Ich weiß es nicht. Ich glaube, es gab einen Kurzschluss in Eloises Gehirn. Das Springen zwischen Gegenwart und Zukunft hat dazu geführt, dass sie nicht mehr wusste, wo sie war. Sie hatte keinen Anker.

Desmond: Was-was meinst du mit Anker?

Dan: Etwas, das in beiden Zeiten bekannt war. [deutet auf die Formeln an der Tafel] Das hier, das alles, das sind alles Variablen, Zufall, Chaos. Eine Gleichung ist nichts ohne etwas Bekanntes, was Beständiges. Das wird eine Konstante genannt. Desmond, du hast keine Konstante. Wenn du in der Zukunft bist, ist da nichts Bekanntes. Also wenn du's beenden willst, dann-dann musst du dort etwas finden. Etwas, was dir sehr sehr wichtig ist. Und diese Sache muss bereits hier existieren, im Jahr 1996.

Desmond: Diese Konstante... kann die ein Mensch sein?

Dan: Ja, möglicherweise. Bloß musst du irgendwie Kontakt herstellen. Hattest du nicht gesagt, du bist auf einem Schiff? Irgendwo auf dem Ozean?

Desmond beginnt eine Nummer ins Telefon einzutippen.

Dan: Äh... wen rufst du an?

Desmond: Ich rufe meine Konstante an.

Bandansage: Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist nicht vergeben.

Desmond knallt den Telefonhörer auf und läuft aus dem Büro ein Treppenhaus hinab. Er bricht auf den Stufen zusammen...

GegenwartBearbeiten

...und wacht zuück auf dem Frachter auf.

Sayid: Hey, hey. Alles ok?

Minkowski: Du siehst jetzt viel älter aus, hm? Willkommen zurück, Desmond.

Desmond: Ich muss sofort Penny anrufen.

Sayid: Deine Freundin anzurufen ist nicht unsere Priorität.

Desmond: Hör zu, Bruder, ich kenne dich nicht. Aber du glaubst micht zu kennen. Wenn wir also wirklich Freunde sind, dann kannst du es jetzt beweisen. Ich muss Penny anrufen, und zwar schnell..

Minkowski: Wartet! Ihr seid ein bisschen vorschnell, Jungs. Vor zwei Tagen wurde im Funkraum die Anlage sabotiert. Wir sind nicht mehr in der Lage, das Festland zu kontaktieren. Ich hätte sie wahrscheinlich reparieren können, doch.. dann wurde ich ja verrückt.

Sayid: Wo ist der Funkraum?

Minkowski: Er ist ein Deck über uns. Ich führe euch hin. Na macht schon.

Sie befreien Minkowski.

Sayid: Und wie kommen wir hier raus?

Minkowski: Durch die Tür.

Die Tür ist offen.

Minkowski: Sieht aus als hättet ihr.. einen Freund an Bord.

Minkowskis Nase blutet.

Desmond: Hey, deine...deine Nase, Bruder.

Sayid: Die Luft ist rein. Gehen wi..

ZeitsprungBearbeiten

Desmond wacht wieder im Treppenhaus auf. Er steht auf, und rennt die Treppe runter.

Eine Auktion ist im Gange.

Auktionator: Die Black Rock setzte am 22. März 1845 in Portsmouth, England die Segel. Ihr Ziel bei dieser Handelsreise war das Königreich Siam. Tragischerweise blieb sie jedoch auf See verschollen. Das einzige bekannte Überbleibsel dieser Reise ist das Tagebuch des Ersten Offiziers. Es wurde sieben Jahre später in den Überbleibseln von Piraten auf der Insel Sainte-Marie, Madagaskar gefunden. Der Inhalt des Tagebuchs wurde nie veröffentlicht und keiner außerhalb der Familie des Verkäufers Tovard Hanso hat darüber je Kenntnis erlangt. Ich eröffne das Gebot für Los 2342 bei 150.000 Pfund. [Ein Schild mit der Zahl 755 wird hochgehalten. Es gehört Charles Widmore.] 150.000, Sir. Jemand 160? Höre ich 160? [In einer der hinteren Reihen bietet jemand mit.] 160. 170, Sir. 180 über Telefon. [Ein weiteres Schild geht nach oben.] 200.000 Pfund. 220.000 Pfund. 240? [Widmore bietet mit.] 260.000 Pfund, Sir. 280. Über Telefon höre ich 300.000. 320. [Widmore erhöht erneut sein Gebot] 340.000 Pfund. 360? [Widmore bietet weiter] 380. 380.000 Pfund...

Desmond versucht in den Auktionssaal zu gelangen.

Sicherheitsbeamter: Zutritt nur mit vorheriger Anmeldung, Sir.

Auktionator: Höre ich 400.000 Pfund? Zum ersten..

Desmond: Ja, ich müsste diesen Herren da vorne...

Sicherheitsbeamter: Es tut mir Leid, Sir.

Auktionator: ... Verkauft, für 380.000 Pfund an den Bieter 755. Danke allen.

Charles Widmore steht auf und geht.

Desmond: Nur eine Minute, okay? Mr. Widmore!

Auktionator: [im Hintergrund] Das nächste Stück ist Los 2343...

Widmore: Desmond?

Desmond: Hätten Sie eine Sekunde, Sir?

Sicherheitsbeamter: Es tut mir leid, Mr. Widmore...

Auktionator: [im Hintergrund] ...aus dem Nachlass von Charles Dickens.

Widmore: Nein, nein. Ist schon gut. Los, kommen Sie.

Auktionator: Ich eröffne das Gebot für Los 2343 bei...

Im Toilettenraum. Widmore erleichtert sich gerade. Desmond steht unsicher in der Tür.

Widmore: Ihre Sekunde. Sie läuft schon.

Desmond: Ich versuche Penny zu finden. Ich weiß nicht, wie ich sie erreichen kann. Die Nummer, die ich habe, ist nicht aktuell.

Widmore: Es gab einen Zeitpunkt, da hätte sie auf die Frage, ob sie Ihre Frau werden will, mit Ja geantwortet. Zum Glück hat Ihre Feigheit die Oberhand behalten. Ich nehme an, Sie haben Zweifel bekommen. Und jetzt soll Sie Ihnen eine zweite Chance geben.

Desmond: Warum hassen Sie mich so sehr?

Widmore: Nicht ich bin es, der Sie hasst. [schreibt etwas auf einen Zettel] Hier ist ihre Adresse. Soll sie es Ihnen selbst sagen.

Widmore verlässt den Raum, ohne den Wasserhahn auszumachen. Desmond will den Wasserhahn abstellen...

GegenwartBearbeiten

Minkowski: Desmond. Ich weiß...es wird schlimmer. Und die Abstände werden immer kürzer. Kommt, gehen wir.

Desmond: Hey, wie kam es bei dir dazu?

Minkowski: Wir lagen hier vor Anker. Neue Befehle hatten wir nicht. Die Langeweile war erdrückend. Dann haben ich und Brandon - der gehört auch zur Besatzung - wir nahmen das Beiboot. Wir wollten nur die Insel sehen. Aber Brandon fing an, sich komisch zu verhalten, also mussten wir umdrehen.

Desmond: Wo ist er?

Minkowski: Für immer in der Waagerechten.

Sie betreten den Senderaum, welcher total durcheinander ist.

Minkowski: Da.

Sayid: Wer hat das getan?

Minkowski: Wenn ich das wüsste. Aber wenn der Kapitän das herausfindet, dann tu..

Minkowski kippt vornüber auf einen Tisch.

Desmond überprüft seinen Puls.

Sayid: Nach deinem Anruf muss mir jemand mal genau erklären was hier vor sich geht.

Dasmond: Kriegst du es wieder hin, Burder?

Sayid: Es wird'n Augenblick dauern. Weißt du die Nummer, die du anrufen willst?

Minkowski scheint eine Art Anfall zu haben. Desmond versucht ihn zu halten.

Desmond: Wach auf, wach auf. Komm zurück. Komm zurück!

Sayid: Desmond! Weißt du die Nummer?

Minkowski rührt sich nicht mehr. Desmond fühlt seinen Puls.

Desmond: Nein.

Sayid: Lass sie dir bloß schnell einfallen.

Desmonds Blick fällt auf einen Wandkalender, der die Monate Oktober - Dezember 2004 anzeigt.

Desmond: Wir haben 2004?

Sayid: Mir war gar nicht klar, dass fast Weihnachten ist. Es ist ziem..

Desmonds Nase blutet.

Sayid: Desmond...

Minkowski hat wieder einen Anfall.

Minkowski: Nein!! Ich kann nicht.. ich.. kann.. nicht.. wieder zurück.

Minkowski stirbt.

Sayid: Was ist mit ihm passiert?

Desmond: Dasselbe, was mit mir passieren wird.

ZeitsprungBearbeiten

Desmond wacht auf der Toilette wieder auf. Der Wasserhahn ist immer noch an, das Wasser läuft mittlerweile über den Beckenrand. Desmond steht auf und schaltet den Hahn ab. Dann spritzt er sich etwas Wasser ins Gesicht und blickt verwirrt in den Spiegel. Auf dem Boden liegt der Zettel mit Pennys Adresse. Er steckt ihn ein und macht sich auf den Weg.

Er erreicht Pennys Haus, 423 Cheyne Walk, und klopft an. Nach dem dritten Mal Klopfen öffnet Penny die Tür.

Penny: Desmond? Was machst du hier?

Desmond: Ich konnte nicht... Ich meine, ich wollte anrufen, aber du hast deinen Anschluss abgemeldet.

Penny: Ja, weil ich umgezogen bin. Desmond, ich weiß nicht, ob du es nicht verstehen willst, aber ich versuche gerade, mich mit einem klaren Schnitt von dir zu lösen. Also wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne..

Desmond: Nein, warte warte. Penny, ich brauche einfach nur deine neue Telefonnummer.

Penny: Warum sollte ich sie dir geben, Des?

Desmond: Weil das alles ein schwerer Fehler war. Ich hätte dich nie verlassen dürfen und-und-und das-das weiß ich jetzt, und es tut mir Leid und..

Penny: Hör auf, lass das sein. Das ist..

Desmond: Warte, ich verstehe dich. Ich-ich weiß. Ich-ich kann es nicht mehr ändern... aber ich muss dir etwas sagen und du musst mir unbedingt zuhören. Ich weiß, dass es sich lächerlich anhören wird, aber.. bitte, Pen. Hör dir an, was ich zu sagen habe.

Sie gehen hinein.

Penny: Sag, was du loswerden willst, und dann geh.

Desmond: Ich weiß, dass du es nicht verstehen wirst, weil ich es selbst nicht verstehe. Aber in ziemlich genau 8 Jahren werde ich.. werde ich dich anrufen müssen. Nur wird das nicht gehen, wenn ich deine Nummer nicht habe.

Penny: Was?

Desmond: Bitte, Penny, jetzt gib mir einfach deine Nummer. Ich-ich weiß, dass ich alles zerstört habe und dass du glaubst, alles wäre vorbei, aber das ist nicht so. Wenn du tief im Innern noch ein Fünkchen Hoffnung hast, dann.. dann gib mir die Nummer.

Penny: Und woher weiß ich, dass du nicht heute anrufst oder morgen?

Desmond: Ich rufe nicht an, und zwar 8 Jahre. Erst am 24. Dezember 2004. An Heiligabend. Ich verspreche es. Bitte, Pen.

Penny: Wenn ich dir die Nummer gebe, gehst du dann?

Desmond: Ja.

Penny: 7946-0893.

Desmond wiederholt im flüsternden Ton die Nummer.

Penny: Das ganze Theater und du schreibst sie nicht mal auf.

Desmond: Das würde nichts nützen. [Er geht eindringlich auf sie zu.] Du musst diese Nummer behalten. Du darfst sie die nächsten Jahre nicht ändern..

Penny: Raus hier! Raus hier!

Sie schiebt ihn in Richtung Tür, um ihn rauszuschmeißen.

Desmond: Bitte merk es dir, 24. Dezember 2004. Und Pen, wenn dir noch was an mir liegt, dann musst du rangehen..

Die Tür knallt vor seinem Gesicht zu.

Desmond: Ich bin nicht verrückt, Penny! Glaub mir! Bitte, bitte...

GegenwartBearbeiten

Desmond ist wieder auf dem Frachter.

Desmond: ..vertrau mir.

Sayid: Ich vertraue dir. Und trotzdem musst du dich an die Nummer erinnern.

Desmond: 7946-0893. 7946-0893. 7946-0893. Ne Londoner Nummer.

Sayid: Keine Sekunde zu früh. Ich habe meinen Teil getan. Aber ich weiß nicht, wie lange die Batterie halten wird. [Er wählt die Nummer. Ein Freizeichen ertönt] Ich hoffe sie ist da.

Desmond: Das hoffe ich auch.

Das Freizeichen ertönt weiter. Wir sehen Desmond, wie er von Pennys Wohnung weggeht, sich nochmal umdreht und Penny in einem Fenster im oberen Stockwerk sieht, wie sie gerade die Vorhänge zuzieht.

Zurück auf dem Frachter wartet Desmond in gespannter Erwartung. Jemand hebt ab. Es ist Penny.

Penny: Hallo?

Desmond: Penny.

Penny: Desmond?

Wir sehen wieder Desmond auf der Straße vor Pennys Haus. Sein Blick scheint zuversichtlicher zu werden. Er lächelt kurz.

Wieder auf dem Frachter.

Desmond: Penny... Penny, du hast... mir geglaubt, Penny.

Penny steht in ihrem Wohnzimmer vor einem geschmückten Weihnachtsbaum.

Penny: Des, wo bist du?

Desmond: Ich ähm... Ich bin.. ich bin auf einem Schiff. Ähm...Ich war.. ich war auf einer Insel.. Mein Gott, Penny, bist du es wirklich?

Penny: Ja! Ja, ich bin es!

Desmond: Du hast mir vertraut. Dann hast du mich nicht vergessen.

Penny: Des, ich hab die letzten drei Jahre damit zugebracht, dich zu suchen. Und ich weiß von der Insel. Ich habe Nachforschungen angestellt.. [die Verbindung wird schlechter] und dabei bin ich auf [...] gestoßen. Und als ich mit deinem Freund Charlie gesprochen habe, da wusste ich, dass du noch am Leben bist. Da wusste ich, dass ich nicht verrückt war. Des, bist du noch da?

Desmond: Ja, ja, ich bin hier! Ich bin noch hier, kannst du mich hören?

Penny: Ja, ja, es ist besser.

Desmond: Ich liebe dich, Panny. Ich habe dich immer geliebt. Es tut mir so Leid. Ich liebe dich!

Penny: Ich liebe dich auch.

Desmond: Ich weiß nicht wo ich bin, aber..

Penny: Ich finde dich, Des..

Desmond: ..ich versprech dir..

Penny: ..koste es, was es wolle..

Desmond: ..Ich komm zu dir zurück..

Penny: ..ich gebe nicht auf..

Beide: Ich verspreche es. Ich liebe dich.

Die Verbindung bricht ab.

Sayid: Es tut mir Leid. Die Batterie ist leer. Noch eine haben wir nicht.

Desmond: Danke, Sayid. [Er gibt ihm die Hand.] Es hat gereicht.

Sayid: Ist jetzt alles okay?

Desmond: Ja. Alles ist perfekt.

Daniel blättert in seinem Tagebuch. Er findet eine Seite, auf der in roter Schrift steht: "Wenn etwas schief geht, wird Desmond Hume meine Konstante sein."


Aufgeschrieben von Nordlys.

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