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5.17 Der Vorfall, Teil 2/Transkription

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Hinweis
Dies ist eine freie Übersetzung des Original-Transcripts und kann daher von der synchronisierten Episode abweichen





Staffel 5, Episode 17 - „Der Vorfall, Teil 2

Geschrieben von: Damon Lindelof & Carlton Cuse

Regie: Jack Bender




Inselabschnitt (2007)Bearbeiten

LOCKE: Was ist los? Warum halten wir an?

RICHARD: Wirst du sehen.

LOCKE: Nun, das ist ein wundervoller Fuss, Richard, aber was hat das mit Jacob zu tun?

RICHARD: Dort lebt er.


Inselabschnitt (1977)Bearbeiten

[Bustür geht auf]

JACK: Was ist los, Kate?

SAWYER: Doc, wir müssen reden.

JACK: Du willst reden? Dann steig in den Bus. Wir haben keine Zeit--

SAWYER: Ich steig nicht in den Bus. Ich brauche 5 Minuten, das ist alles. Ich sage, was ich zu sagen hab, und dann kannst du tun, was immer zur Hölle du vorhast. Aber du musst mir zuhören. Das schuldest du mir, Jack.

JACK: Fünf Minuten.


Auf dem Festland (Rückblende)Bearbeiten

[Ein Operationssaal, der Monitor piept. Jack ist im St. Sebastian Hospital und operiert]

ARZT: Dr. Shephard? Alles in Ordnung?

JACK: Die Rückenmarkshaut--Ich hab sie angeschnitten.

[Monitor piept weiter]

JACK: Gib mir den Absauger.

CHRISTIAN: Beruhig dich. Es ist in Ordnung.

JACK: Es läuft überall Flüssigkeit heraus. Ich kann nicht--

CHRISTIAN: Schau mich an.

JACK: Gib mir den Absauger.

FRAU: Ja, Doktor.

CHRISTIAN: Jack... schau mich an. Zähl bis fünf.

JACK: Wovon redest du?

CHRISTIAN: Ich rede davon, die Rückenmarkshaut zu vernähen, damit das Mädchen nicht für den Rest ihres Lebens gelähmt ist. Und der einzige Weg, wie du es machen kannst ist, keine Angst zu haben. Also schliess deine Augen, zähl bis fünf und dann rette sie, Jack. Oder ich muss es für dich machen.

[Monitor piept weiter]

JACK: Eins... [seufzt] zwei... drei... vier... fünf. Absauger.




[Jack wirft nach der OP ein paar Münzen in einen Süssigkeitenautomat, um sich einen Apollo Riegel zu holen]

[Automat piept, aber der Riegel bleibt stecken]

[Rattern]

[seufzt]

CHRISTIAN: Hey, Kleiner. Das Mädchen ist auf dem Weg der Besserung. Sie reagiert auf Stimulation unterhalb der Hüfte, also... keine Lähmung.

JACK: Gut.

CHRISTIAN: Stimmt was nicht, Jack?

JACK: Du hast mich blamiert.

CHRISTIAN: Hab ich?

JACK: Du weisst, das es schlimm genung ist, das jeder im Krankenhaus denkt, ich habe die Stelle als Assistenzarzt nur, weil du mein Vater bist. Aber dann... [seufzt] zwingst du mich zu einer Auszeit während einer wichtigen Prozedur, vor meinem gesamten Team. [seufzt] Dad, Ich weiss, du glaubst nicht an mich, aber ich brauche sie auch.

CHRISTIAN: Bist du dir sicher, das ich derjenige bin, der nicht an dich glaubt, Jack?

[Jacob steht am Süssigkeitenautomat und holt zwei Schokoriegel raus]

JACOB: Ist einer davon Ihrer?

JACK: [seufzt] Ist steckengeblieben.

JACOB: Ich schätze, es hat nur einen kleinen Schubs gebraucht.


Inselabschnitt (1977)Bearbeiten

SAWYER: Nimm eine Auszeit, Doc.

JACK: Nein, danke.

SAWYER: Setz dich, Jack.

[Jack setzt sich]

SAWYER: Meine Eltern starben, als ich acht Jahre alt war. Hab ich dir das jemals erzählt?

JACK: Nein.

SAWYER: Ein Betrüger nahm meinem Dad alles was er hatte. Er kam nicht besonders gut damit klar. Er erschoss meine Mutter, dann schoss er sich selbst den Kopf weg. Ich versteckte mich unterm Bett als es passierte. Ich hab alles gehört.

JACK: Tut mir leid.

SAWYER: Yeah. Das war vor einem Jahr.

JACK: Was?

SAWYER: Wir haben jetzt Juli, 1977, das heißt, es ist letztes Jahr passiert. Also hätte ich ins U-Boot hüpfen können, um zurück in die Staaten zu reisen und in mein Haus gehen können, um meinen Vater daran zu hindern, irgendwen zu töten.

JACK: Warum hast du nicht?

SAWYER: Jack, weil... was getan wurde, wurde getan.

JACK: Es muss nicht so sein.

SAWYER: Was hat dich so fertig gemacht, dass du bereit bist, eine verdammte Atombombe nur für eine zweite Chance zu zünden?

JACK: Darum geht es nicht.

SAWYER: Worum geht es dann?

JACK: Vor drei Jahren hat mir Locke erzählt, dass alles aus einen bestimmten Grund passiert, dass wir hier sind, ist unser Schicksal.

SAWYER: Ich spreche nicht von Schicksal. Ich verstehe, wenn ein Mann etwas tut, weil er was für sich selbst will. Was willst du, Jack?

JACK: Ich hatte sie. Ich hatte sie und ich hab sie verloren.

SAWYER: Kate? Verdammt, Doc, sie steht auf der anderen Seite dieser Bäume. Wenn du sie zurückhaben willst, geh hin und frag sie.

JACK: Nah, dafür ist es zu spät. Deine fünf Minuten sind um.

SAWYER: Jack... wenn das was du tust sogar klappt, wären du und Kate Fremde und sie wird in Handschellen sein.

JACK: Wenn es so sein soll, soll es so sein.

SAWYER: Nun, ich schätze, es gibt nichts was ich sagen kann, um dich umzustimmen.

JACK: Nein, Ich schätze es gibt nichts.

[Sawyer schlägt Jack ins Gesicht. Jack schlägt zurück und eine wilde Schlägerei zwischen den Beiden bricht aus]

SAWYER: Wer zur Hölle glaubst du, wer du bist?!

[Sawyer schlägt auf Jack ein.]

SAWYER: Du glaubst, du kannst hier herkommen, und tun was immer zur Hölle du willst? Ich hatte ein Leben hier!

[Jack haut Sawyer zu Boden]

JACK: Sawyer...

[Sawyer schnappt sich einen Ast und haut damit Jack zu Boden. Sawyer setzt sich auf Jack und haut ihn mehrmals ins Gesicht]

SAWYER: Wirst du aufhören?

[Jack keucht]

SAWYER: Wirst du aufhören?!

JACK: Nein.

[Sawyer schlägt weiter]

JULIET: James! Lass ihn los.

SAWYER: Er will nicht hören. Ich muss es tun. Er wird nicht aufhören!

[Jack keucht]

JULIET: Weil er recht hat.

SAWYER: Was?!

JULIET: Er hat recht, James. Wir müssen es tun.

SAWYER: Wovon sprichst du?! Du warst die jeniege, die mich überredet hat, hierher zurückzukommen und ihn aufzuhalten! Was ist passiert?!

JULIET: Ich habe meine Meinung geändert.

Auf dem Festland (Rückblende)Bearbeiten

MUTTER: Mädels... euer Vater und ich müssen mit euch beiden über etwas sprechen.

JULIET: Ziehen wir wieder um?

RACHEL: Nein Dummchen. Sie lassen sich scheiden.

MUTTER: Rachel--

RACHEL: Oder etwa nicht?

MUTTER: Ja. Aber... ihr müsst beide verstehen, das euer Vater und ich... uns immer noch lieben. Nur weil zwei Leute sich lieben, heisst das nicht immer, das sie füreinander geschaffen sind.

JULIET: Aber was ist, wenn ihr füreinander geschaffen seid?

MUTTER: Sind wir nicht, Süße.

JULIET: Aber wie könnt ihr das sicher wissen?

MUTTER: Wir wissen es einfach.

[Juliet weint.]

MUTTER: Und wenn du erwachsen bist, wirst du es verstehen.

JULIET: Ich will es nicht verstehen!

MUTTER: Juliet, warte!

JULIET: Ich will es nicht verstehen!


Inselabschnitt (1977)Bearbeiten

SAWYER: Halt! Wir müssen darüber reden!

JULIET: Da gibt es nichts zu reden, James. Wir müssen Jack machen lassen, weswegen er hergekommen ist.

SAWYER: Vielleicht hättest du mir sagen sollen, das du deine Meinung geändert hast, bevor ich ihn in den Dschungel gebracht habe, um ihn in den Arsch zu treten.

JULIET: Hätte dich das aufgehalten?

SAWYER: Nein.

JULIET: Dann bin ich froh, das du es jetzt seelisch verarbeitet hast.

SAWYER: Hey! Hey!

JULIET: Nein, nicht.

SAWYER: Du musst mir erklären, woher das alles kommt. Ich meine, vor einer Minute leitest du die grosse U-Boot Flucht ein und jetzt bist du mit von der Partie beim hochjagen dieser verdammten Insel? Ich habe ein Recht, zu wissen, warum du deine Meinung geändert hast.

[atmet schwer]

JULIET: Ich habe meine Meinung geändert, als ich gesehen habe, wie du sie angeschaut hast. Nein. Nicht. [Flüstert] Nicht. Nein.

SAWYER: Ich mach mir nichts aus denen, die ich anschaue. Ich gehör zu dir. Und du würdest immer bei mir bleiben, wenn ich dich lassen würde und deswegen werde ich dich immer lieben. Du kannst nicht--

JULIET: Was wir hatten, war nur [...] und nur weil wir uns lieben, heisst das nicht, das wir füreinander bestimmt sind. Ich meine, vielleicht sind wir nicht füreinander geschaffen. Also wenn Jack es hinbekommt--das keiner von euch jemals hier her kommt, dann soll er.

SAWYER: Warum tust du das, Juliet?

JULIET: [gebrochene Stimme] Wenn... Wenn ich dich niemals treffe, muss ich dich auch nie verlieren.




[Bohrgeräusche an der Schwan Baustelle]

[Undeutliche Gespräche]

DR. CHANG: Radzinsky!

RADZINSKY: Was ist jetzt wieder?!

DR. CHANG: Die magnetische Flussdichte hat den Höhepunkt überschritten.

RADZINSKY: Lass mich sehen. Das ist es! Wir sind oberhalb der Quelle!

DR. CHANG: Wenn wir weiterbohren und die Quelle treffen, wird hier die Hölle losbrechen!

PHIL: [In den Baracken, ins Funkgerät] Radzinsky, bist du da? Over. Stuart, geh ran!

RADZINSKY: Was willst du, Phil?

PHIL: Der Feind der auf das Kind geschossen hat? Er ist zurückgekommen.

RADZINSKY: Wovon zur Hölle redest du?

PHIL: Hier bei den Baracken. Er--Er hat uns angegriffen und ist von anderen Rekruten gerettet worden. Sie haben einen Bus gestohlen und sind davon.

RADZINSKY: Wohin?

PHIL: Ich weiss es nicht, aber Roger sagte, das einer von ihnen eine Bombe hat.

RADZINSKY: Der Feind weiss über den Schwan Bescheid! Besorg Männer und Waffen, und dann bewegt eure Ärsche sofort hier rüber! Wenn sie hierher kommen, müssen wir gewappnet sein.

RADZINSKY: Los!




KATE: Jack? Was ist passiert?

JACK: Uh... [seufzt] Yeah, mein Gespräch mit Sawyer ist nicht so gut verlaufen. [lächelt]

KATE: Tut es weh?

JACK: Ah, es ist in Ordnung.

KATE: Okay.

[Bohren geht weiter]

[Vogelgezwitscher]

KATE: Weisst du noch, als ich dich vernäht habe? Als wir uns zum ersten Mal getroffen haben?

JACK: Yeah. [lächelt] Scheint eine Million Jahre her zu sein.

KATE: Oder noch 30 Jahre hin.

[Jack lächelt]

JACK: Kate, warum musste ich dir versprechen, niemals nach Aaron zu fragen?

KATE: Weil ich... so wütend auf dich war, weil du mich überredet hast wieder hierher zu kommen.

JACK: Bist du wegen ihm zurückgekommen?

KATE: Ich bin zurück, damit er dahin kommt, wo er hingehört--zu seiner Mutterr.

JACK: Wenn das klappt, wird Claire niemals auf diese Insel kommen und sie werden immer zusammen sein, so wie es ihnen bestimmt ist.

KATE: Sie wollte ihn zur Adoption freigeben, Jack.

JACK: Nun, du weisst nicht, was sie tun würde. Und was immer es ist, es ist ihre Entscheidung. Wenn du Claire retten willst, ist dies die einzige Möglichkeit, es zu tun. Nichts... nicht in meinen Leben hat sich so richtig angefühlt. Und... [seufzt] Ich will nur, das du mir das glaubst.

[Auf einmal kommt ein lautes Quietschen und Krachen von der Schwan Baustelle]

RADZINSKY: Los! Weitermachen!

[Warnungssignal geht an.]

RADZINSKY: Lasst den Bohrer laufen!

JACK: Es wird gleich passieren. Stehst du mir bei?

KATE: Ja.

JACK: Dann lass uns los.


Auf dem Festland (Rückblende)Bearbeiten

[Im Gefängnis bekommt Hurley seine Entlassungspapiere]

MANN: Kopieren sie das.

GEFÄNGNISWÄRTER: Ein Geldbeutel. $227 Dollar in Bar. Ein Kugelschreiber. [Klickt] Ein Frucht-Riegel. Unterschreiben sie hier.

[Legt einen Stift hin]

HURLEY: Sie verstehen nicht. Das ist ein grosser Fehler. Ich habn Haufen Leute umgebracht.

GEFÄNGNISWÄRTER: Sehen sie das? Das ist ein Entlassungsformular. Sie sind entlassen. Also nehmen Sie ihr Zeug und gehen.

HURLEY: Schau, Alter... da sind Leute mit Betäubungsgewehren, die mich wie ein Tier erlegen wollen. Sie wollen mich irgendwo gegen meinen Willen hinbringen.

GEFÄNGNISWÄRTER: Draussen vor der Tür steht ein Taxi.




HURLEY: Oh. Entschuldigen Sie. Ich hab nicht gesehen, das es besetzt ist, Alter.

JACOB: Eigentlich wollte ich nur ein paar Blocks weiter, also wenn Sie mitfahren wollen.

HURLEY: Cool. Sind Sie sicher?

JACOB: Steig ein.

HURLEY: Wollen Sie? Ist Kirsche.

JACOB: Nein danke.

[Verpackung raschelt]

HURLEY: Weswegen waren Sie drin?

[reisst Verpackung auf]

JACOB: Entschuldige?

HURLEY: Knast. Ich war dort, weil ich drei Leute umgebracht habe. Aber ich hab es in Wirklichkeit nicht getan. Ich schätze, sie haben es herausgefunden. Was ist mit Ihnen?

JACOB: Ich war nicht im Knast.

HURLEY: Warum sitzen sie dann vorm Gefängnis? In einem Taxi?

JACOB: Ich habe auf dich gewartet, Hugo.

HURLEY: Oh. Dann müssen Sie tot sein.

JACOB: Ich bin definitiv nicht tot.

HURLEY: Was wollen sie dann von mir?

JACOB: Ich will wissen, warum du nicht wieder auf die Insel möchtest.

HURLEY: Weil ich verflucht bin.

JACOB: Ist das so?

HURLEY: Uh-huh. Deswegen ist das Flugzeug abgestürzt und sind meine Freunde gestorben--Libby, Charlie. Jetzt besuchen sie mich und ich kann es nicht aufhalten.

JACOB: Nun was ist, wenn das kein Fluch ist? Was wäre, wenn es ein Segen ist?

HURLEY: Was meinen sie mit "Segen"?

JACOB: Nun, das du mit den Leuten reden kannst, die du verloren hast... scheint eine wundervolle Sache zu sein.

HURLEY: Oh, Ich bin sicher es ist wundervoll, ausser der Sache, das ich verrückt bin.

JACOB: Ich hab Neuigkeiten für dich, Hugo, und du hast mein Wort darauf. Du bist nicht verrückt.

HURLEY: Wer sind Sie, Alter?

JACOB: [Zum Taxifahrer] An der nächsten Ecke muss ich raus.

[Taxifahrer nickt.]

JACOB: [Zu Hurley] Ajira Airways Flug 316 vom Flughafen L.A. Startet in 24 Stunden. Alles was du tun musst, ist in das Flugzeug einzusteigen. Du hast die Wahl, Hugo. Du musst nichts tun, was du nicht willst.

HURLEY: Warten sie! Sie haben Ihre Gitarre vergessen.

JACOB: Es ist nicht meine Gitarre.


Inselabschnitt (1977)Bearbeiten

HURLEY: Keine Sorge, Alter. Alles wird gut, wenn Jack die Zukunft ändert... oder die Vergangenheit. Eins von beiden.

MILES: Ich glaube nicht, das euer Kumpel es schaffen wird.

HURLEY: Er wird es schaffen.

[Jack kommt zum Bus zurück.]

HURLEY: Alter, was ist mit deinem Gesicht passiert?

JACK: Nichts. Wir waren gerade auf einer Erhöhung, von wo aus wir die Schwan-Baustelle sehen konnten.

JACK: Irgendwas passiert dort gerade. Sie sind auf was gestossen. Es ist Zeit für mich, zu gehen.

SAYID: Es ist alles bereit. Vergiss nicht, sei vorsichtig. Sie ist so verkabelt, das sie beim Aufschlag detoniert. Gemäss Faradays Plänen, musst du die Bombe so nahe wie möglich an die Quelle des Elekromagnetismus bringen.

JACK: [seufzt] Sayid, das wird klappen. Und es wird dich retten.

SAYID: Nichts kann mich retten.

[Jack geht los und kommt an Sawyer und Juliet vorbei]

JACK: Wir sehen uns in Los Angeles.


Inselabschnitt (2007)Bearbeiten

[Am Strand bei dem vierzehigen Fuss. Es ist bereits dunkel]

RICHARD: Bist du sicher, das du das tun musst? Wenn du gewartet hättest, wäre Jacob eventuell zu dir gekommen, John.

LOCKE: Ich hab das Warten satt. Wo ist er, Richard?

SUN: Was ist mit dem Rest der Statue passiert?

BEN: Ich weiss es nicht. Sie war so, als ich hierher kam.

SUN: Erwartest du, das ich das glaube?

BEN: Nicht wirklich.

LOCKE: Alles klar, Ben, lass uns gehen.

RICHARD: W--was tust du?

BEN: John will, das ich ihn begleite.

RICHARD: Du kannst ihn nicht mitnehmen.

LOCKE: Wieso nicht?

RICHARD: Weil nur der Anführer um eine Audienz mit Jacob ersuchen kann und es kann auf dieser Insel nur einen Anführer zur gleichen Zeit geben, John.

LOCKE: Ich fange an, zu glauben, das du die Regeln machst, wie sie dir grad passen, Richard. Ben kommt mit mir und wenn das ein Problem ist, werden Jacob und ich das schon klären.

[Richard drückt einen Stein im Sockel des Fusses ein]

RICHARD: Sag ihm Hallo von mir.

[John drückt den Stein weiter]

BEN: Bist du in der Lage, es zu tun, Ben? Ich weiss, es wird nicht leicht sein, aber die Dinge werden sich ändern... [flüstert] wenn er weg ist. Ich versprech es.


Inselabschnitt (1977)Bearbeiten

[Jin reisst neuen Verband für Sayid ab. Miles kommt hinzu]

MILES: Kann ich dich was fragen, LaFleur?

SAWYER: Es gibt keinen LaFleur mehr, Enos. Schiess los.

MILES: Ist irgendeinen von euch in den Sinn gekommen, das euer Kumpel eventuell das Ereignis verursachen könnte, das er verhindern will? Vielleicht ist diese kleine Atomexplosion der Vorfall? Also vielleicht das beste was man tun kann... ist gar nichts?

[Schweigen]

MILES: Ich bin froh, das ihr das alle durchdacht habt.

[Ein Fahrzeuggeräusch ist zu hören]

JULIET: Was ist los?

SAWYER: Es ist Phil. Er ist auf dem Weg zum Schwan.

JULIET: Wenn sie Jack sehen, werden sie ihn töten.

SAWYER: Was denkst du, Blondie?

JULIET: Zusammen leben, alleine sterben.

[Phil kommt am Schwan an.]

RADZINSKY: Gut gemacht. Du bist schnell gekommen.

PHIL: Irgend ein Zeichen von ihnen?

RADZINSKY: Nein, bis jetzt nicht. Du hast Zeit, das Gebiet abzusichern.

DR. CHANG: Hast du diese Männer zur Baustelle gerufen?

PHIL: Du gehst hinter den Hügel. Du, auf den Hügel.

DR. CHANG: Wir müssen Leute weg von hier schaffen!

PHIL: Du gehst auf das Gerüst. Los jetzt!

[Phil entdeckt Jack.]

Da!

[Er schiesst]

Fasst ihn!

Flankiert ihn! Ihr müsst ihn kriegen!

[Ein DHARMA Bus kommt angefahren, mit Sawyer, Juliet, Kate und Miles darin.]

Wer ist das?!

[Feuergefecht bricht los]

Uhh!

[Sawyer schnappt sich Phil.]

Aah!

SAWYER: Waffe runter, Phil, oder du bist ein toter Mann!

PHIL: Okay, okay.

SAWYER: Sag ihnen, sie sollen die Waffen runternehmen.

PHIL: [Ruft] Waffen runter! Waffen runter!

[Bohrer bohrt immer noch.]

SAWYER: Alles klar, du kannst jetzt rauskommen, Doc!

[Lädt Waffe]

SAWYER: Beeil dich und erledige deinen Auftrag.

[Zu Chang]

Schalt das verdammte Ding aus!

[Chang versucht den Bohrer abzuschalten, aber es geht nicht]

Was ist das Problem?!

[Er versucht es noch mal, aber der Bohrer bohrt weiter und fängt an zu zischen und qualmen.]

DR. CHANG: Es will nicht ausgehen!

SAWYER: Wieso nicht?!

DR. CHANG: Etwas zieht den Bohrer hinunter. Wir haben die Quelle getroffen!

SAWYER: Beeil dich, Doc! Worauf wartest du?! Wirf sie runter!

[Jack wirft die Bombe in den Schacht. Alle kneifen die Augen zu, aber nichts passiert.]

SAWYER: [seufzt] Das sieht nicht wie der Flughafen in L.A. aus.

[Plötzlich werden Metallteile in den Schacht gezogen. Werkzeug fliegt durch die Gegend. Ein Brummen wird immer lauter. Ein starkes elekromagnetisches Feld baut sich auf. Das Bohrgerüst bricht zusammen und fällt auf Pierre Changs Arm.]

DR. CHANG: Aah!

MILES: Dad!

DR. CHANG: Aah!

[Lautes scheppern. Jack bekommt eine Werkzeugkiste gegen den Kopf]

JACK: Uhh!

KATE: Jack!

MILES: Dad!

[Miles zieht seinen Vater unter dem Gerüst weg, das seinen Arm zerquetscht hat.]

MILES: Lauf weg von hier! Lauf so weit weg von hier, wie du nur kannst!

[Radzinsky ist in den Jeep gestiegen und versucht, zu flüchten

RADZINSKY: Steigt ein!

Was zur Hölle geht hier vor?!

Wir müssen hier weg!

Komm schon!

Los! Los! Los!

[Der Jeep fährt nicht, weil er von der magnetischen Kraft angezogen wird. Radzinsky muss zu Fuss fliehen. Derweil hat sich Phil eine Waffe geschnappt und geht auf Sawyer los.]

PHIL: Hey, LaFleur!

[Ein Gerüst kippt um und begräbt Phil unter sich. Stahlstangen fliegen auf ihn zu und durchbohren ihn.]

PHIL: Aah! Hilfe! Hilfe!

[Juliet wird von einer Kette erfasst und in den Schacht gezogen.]

JULIET: Aah!

SAWYER: Juliet!

JULIET: Sawyer! Hilfe!

SAWYER: Juliet!

JULIET: [keucht] Sawyer!

[keucht] Aah!

Uhh!

Aah!

[Schreit. Kate bekommt sie zu fassen. Sawyer eilt hinzu und hilft.]

SAWYER: Wo willst du hin, Blondie?

JULIET: [Japst] Aah!

SAWYER: Kate! Helf mir, die Kette loszubekommen!

[Juliet keucht, die Kette zieht sich immer fester um sie.]

SAWYER: Halte durch! Du hälst durch!

JULIET: [weint] Ich kann nicht.

KATE: Ich bekomm sie nicht los.

SAWYER: Ich hab dich.

JULIET: [keucht] Ich kann nicht...

[Der Bohrer über dem Schacht droht, komplett einzustürzen]

SAWYER: Aah! Juliet! Nein!

[Schluchzt]

KATE: Ich komme nicht ran!

SAWYER: Halte durch!

JULIET: Aah! Nein! [weint]

SAWYER: Ich hab dich.

[Metall bricht. Das Gerüst bricht fast zusammen.]

KATE: Sawyer!

SAWYER: Verlass mich nicht.

JULIET: [atmet schwer] Es ist okay.

SAWYER: Verlass mich nicht!

JULIET: [schluchzt] Ich liebe dich.

SAWYER: Nein, lass nicht los!

JULIET: Ich liebe dich, James.

SAWYER: Nicht loslassen.

JULIET: Ich liebe dich so sehr.

SAWYER: Nein! Nein, nicht loslassen!

JULIET: Aah!

SAWYER: Juliet! Neeein!

[schluchzt]


Inselabschnitt (2007)Bearbeiten

RICHARD: Wasser?

SUN: Hast du irgendwas alkoholisches?

RICHARD: [lächelt] Nein. Sicher wünschte ich, ich hätte was.

[Waffen laden. Ilana kommt mit ihren Leuten ins Lager]

ILANA: Nicht schiessen.

RICHARD: Es ist okay. Es ist alles in Ordnung.

ILANA: Wer von euch ist Ricardus?

RICHARD: Richard, eigentlich.

ILANA: Was liegt im Schatten der Statue?

RICHARD: Ille qui nos omnes servabit.

ILANA: Richard... Ich bin Ilana. Ich habe etwas, was du sehen musst. [Ruft zu ihren Leuten] Öffnet sie.

[Die Anderen laden ihre Waffen]

RICHARD: Es ist--es ist okay. Lasst sie ruhig.

[Sie öffnen die Kiste und ein toter John Locke fällt hinaus.]

RICHARD: Wo habt ihr ihn gefunden?

ILANA: Im Frachtraum des Flugzeugs, mit dem wir hergekommen sind ... in einem Sarg.

SUN: Ich verstehe nicht. Wenn das Locke ist... wer ist da drin?




[Unten in Jacobs Kammer schaut sich Ben den Wandteppich an.]

JACOB: Magst du es? Habe ich selber gemacht. Es dauert eine sehr lange Zeit, wenn man den Faden selber macht, aber, uh... Ich vermute, das ist genau der Punkt, oder nicht?

LOCKE: Hallo, Jacob.

JACOB: Nun, du hast dein Schlupfloch gefunden.

LOCKE: Allerdings, das habe ich. Und du glaubst nicht, was ich durchmachen musste, um hier zu sein.

BEN: Kennt ihr euch bereits?

LOCKE: In gewisser Hinsicht, schon. [flüstert] Tu, was ich sagte, Ben.

JACOB: Benjamin... was immer er dir erzählt hat zu tun, ich möchte das du eins verstehst. Du hast eine Wahl.

BEN: Was für eine "Wahl"?

JACOB: Du kannst tun, was er gesagt hat, oder du kannst gehen, damit wir unsere... Belange klären können.

BEN: Oh... also jetzt, nachdem soviel Zeit vergangen ist, hast du dich entschieden, mich nicht mehr zu ignorieren. Ich habe 35 Jahre hier gelebt, und alles was ich je gehört habe, war dein Name, wieder und wieder. Richard bringt mir deine Instruktionen--all diese Zettel, all diese Listen--und ich habe nichts hinterfragt. Ich habe getan, was mir gesagt wurde. Aber wenn ich es gewagt habe, zu fragen ob ich dich selbst sehen könne, wurde mir gesagt, "Ich habe zu warten. Ich muss geduldig sein." Aber wenn er dich sehen will? Dann marschiert er direkt hierher, als wäre er Moses. Also... warum er? Hmm? Was war es, was so falsch an mir war? Was ist mit mir?!

JACOB: Was ist mit dir?

BEN: [flüstert] Oh. [Normale Stimme] Na dann...

[Ben sticht drei Mal mit einem Messer auf Jacob ein. Der krümmt sich und japst nach Luft.]

JACOB: [japsend] Sie kommen.

LOCKE: Was?

[Jacob japst.]

LOCKE: Ich kann dich nicht hören.

JACOB: Sie kommen.

Inselabschnitt (1977)Bearbeiten

SAWYER: Juliet!

[Immer stärker werdendes elektromagnetisches Summen ist zu hören. Kate will Sawyer vom Schacht wegziehen.]

KATE: Sawyer, komm hier weg!

[Metallgerüst ist am Auseinanderbrechen.]

KATE: Wir müssen jetzt sofort hier weg. Wir müssen gehen!

[keucht]

KATE: Es stürzt ein! Das Teil bricht zusammen! Du musst loslassen.

KATE: Du must da weg. Das Teil bricht in wenigen Sekunden zusammen.

SAWYER: Nein!

KATE: Jack! Jack, hilf mir, ihn hier wegzubekommen.

[Summen wird lauter]

[Das Gerüst brichtzusammen und wird in den Schacht gezogen.]

[Unten im Schacht liegt Juliet schwer verletzt. Sie sieht die Bombe neben sich liegen und nimmt sich einen Stein, um damit auf die Bombe einzuschlagen. ]

JULIET: [keucht] Komm schon! [schluchzt] Komm schon! Nein! Komm schon! Komm schon! Komm schon, du verdammtes Scheißding!

[Nach dem achten Schlag detoniert die Bombe und ein gleissend weißes Licht überstrahlt alles.]

[L O S T]



Aufgeschrieben von NRGSille

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