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Der ungläubige Thomas (Gemälde)

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Der ungläubige Thomas.jpg

„Der ungläubige Thomas“ von Caravaggio.

Der ungläubige Thomas“ ist ein Gemälde von Michelangelo Merisi da Caravaggio, einem italienischen Maler des Frühbarock, der sich durch seinen besonderen Realismus auszeichnete.

Ungläubiger Thomas ist heute ein Synonym für eine Person, die einer anderen Person kein Glauben schenken mag, auch wenn diese die Wahrheit des Erzählten auch noch so oft beteuert. Dies geht auf den Apostel Thomas zurück:

19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen.
21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
24 Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
26 Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
27 Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig, die nicht sehen und doch glauben.


Bibel, Johannesevangelium 20,19 - 29

Referenzen zur Serie Bearbeiten

In der Episode „316“ erzählt Ben Jack die Geschichte des Apostels Thomas, welcher den anderen Jüngern keinen Glauben schenken wollte, als diese ihm sagten, sie hätten „den Herrn“ gesehen.

Dies ist ein Vergleich zu Jacks Misstrauen zu Ben, welcher immer wieder seine guten Absichten beteuert, und angeblich nur das Beste für die Oceanic 6 und die Menschen auf der Insel will:

Ben: Thomas der Apostel. Als Jesus nach Judäa zurückkehren wollte und wusste, dass er dort womöglich ermordert wird, hat Thomas zu den anderen gesagt „Lasst uns alle mitgehen, damit wir mit ihm sterben können“. Aber man erinnert sich nicht wegen diesem Mut an Thomas. Seine Berühmtheit kam später... als er sich geweigert hat, die Wiederauferstehung zu akzeptieren. Sein Verstand konnte es einfach nicht fassen. Die Geschichte besagt... dass er Jesus Wunden berühren musste, um überzeugt zu werden.

Jack: Und, wurde er?

Ben: Natürlich wurde er. Wir werden alle früher oder später überzeugt, Jack.

Siehe auch Bearbeiten

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