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The New Man in Charge-Transcript

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Epilog - „Der neue Mann

Geschrieben von: Melinda Hsu Taylor, Graham Roland, Jim Galasso

Regie: Paul Edwards


[Schriftzug: "Dharma Logistiklager. Orote Peninsula, Guam. Gegenwart."]

GLENN: Wie lange brauchst du, um diese Erbsen zu etikettieren?

HECTOR: Weiß ich nicht. Ein paar Stunden.

GLENN: Beeil dich, Mann. Ich hab schon den Rest der Palette verladen.

HECTOR: Ich weiß nicht, warum du es immer so eilig hast, Mann.

[Ein Drucker druckt etwas aus.]

GLENN: Darum. Wir werden unser Startfenster verpassen. Ich will nicht die halbe Nacht auf sein, [reißt den Ausdruck ab] um verdammte Kartons zu verladen.

BEN: Entschuldigung.

[Ben läuft in die Halle.]

GLENN: Wer zum Teufel sind Sie? Wie sind Sie hier rein gekommen?

BEN: Mein Name ist Benjamin Linus. [Er legt seine Tasche auf einen Tisch.] Ich bin von der Zentrale.

HECTOR: Es ist noch nie jemand von der Zentrale hier hergekommen.

BEN: Es gibt einen neuen Leiter, er hat mich geschickt.

GLENN: Hat Sie geschickt um was zu tun?

BEN: Um ein paar unerledigte Dinge zu beenden. Ihre Dienste werden nicht länger benötigt, meine Herren. Wir schließen hier. Also dürfen Sie gehen.

HECTOR: Aber wir haben die Paletten jetzt schon zwanzig Jahre lang beladen.

GLENN: Was sollen wir machen?

BEN: Das ist Ihre Abfindung. [Er überreicht beiden einen Umschlag.] Ich würde sagen, Sie können so gut wie alles tun, was Sie wollen.

[Glenn öffnet seinen Umschlag und findet ein Bündel Geldscheine darin.]

GLENN: Sie arbeiten also bei der Dharma Initiative?

BEN: Die Dharma Initiative existiert schon seit fast 20 Jahren nicht mehr.

HECTOR: Das stimmt nicht. Wir bekommen immer noch ein Fernschreiben vor jedem Abwurf.

BEN: Das ist automatisch. Es kommt von der Laternenmast-Station aus LA. Dort wurde keine Person mehr postiert seit Sie beide angefangen haben. Deshalb schickt mich der Leiter herum, um den Laden dicht zu machen.

GLENN: Laternenmast-Station?

BEN: Ich habe schon mehr gesagt als ich sollte. Bevor Sie gehen, verschließen Sie bitte die Türen und schalten die Lichter aus.

[Ben schultert seine Tasche und wendet sich ab.]

HECTOR: Warten Sie. Sie können doch nicht einfach gehen. [Hector und Glenn folgen Ben.] Wir verdienen Antworten!

BEN: [dreht sich um] In Ordnung. Bevor ich gehe, lasse ich Sie beide eine Frage stellen. Aber nur eine. Also stellen Sie eine gute.

GLENN: Wo haben wir diese Paletten hingesendet? Wo werden sie abgeworfen?

BEN: Auf einer Insel.

GLENN: Wie ist das möglich? Die Koordinaten sind jedes Mal anders.

BEN: Die Insel bewegt sich.

GLENN: Wie kann die Insel...

BEN: Äh-äh! Eine Frage. Sie sind dran.

HECTOR: Wir sind auf Guam. [holt einen Karton] Also diese Insel ist irgendwo in den Tropen, richtig? Dann erklären Sie das. [stellt den Karton mit der Aufschrift "DHARMA Initiative Eisbär-Fischkekse" auf dem Tisch ab] Eisbärkekse. Wie kann ein Eisbär auf einer Tropeninsel sein?

BEN: Eisbären, genau genommen. Plural.

[Ben öffnet seine Tasche und nimmt einen DHARMA-Ordner heraus, in dem DVDs eingeheftet sind. Er blättert in dem Ordner.]

BEN: Haben Sie einen DVD-Player?


[Glenn schaltet den DVD-Player ein.]

BEN: Also, wir sehen das zusammen und dann gehen wir alle. Ist das abgemacht?

HECTOR: Abgemacht.

GLENN: Abgemacht.

[Ein DHARMA-Orientierungsfilm wird abgespielt. Glenn setzt sich.] BEN: Entschuldigen Sie die Qualität. Es ist eine Überspielung von einem alten Betamax [isst einen Müsliriegel].

[Das Hydra-Logo wird auf dem Bildschirm angezeigt. Darunter steht "Orientierung - Station 1 - Die Hydra". Dann erscheint Pierre Chang auf dem Bildschirm.]

CHANG: Hallo, ich bin Dr. Pierre Chang und dies ist das Orientierungsvideo für Station 1 der DHARMA Initiative, die Hydra. Bitte geben Sie meinen Namen aus Gründen der Sicherheit nicht an irgendwelche Außenstehenden weiter. [lächelt] Ich möchte nicht dazu gezwungen sein, in Zukunft ein Pseudonym zu verwenden. Die Hauptaufgabe dieser Station ist es, biologische und Verhaltensforschungen an verschiedenen Tieren, Vögeln und Meerestieren durchzuführen. Hier sind einige der Arbeiten, die Sie möglicherweise ausführen werden müssen. [steht vor einem verhängten Vogelkäfig, aus dem der "Hurley-Vogel" kreischt] Genveränderungen. Diese faszinierenden Hybride, [lacht] oder von uns "Hy-Vögel" genannt, werden freigelassen und überwacht um zu sehen, wie sie sich an die einzigartigen Eigenschaften der Insel anpassen... erfolgreich fortgeschrittene Untersuchungen an größeren Säugetieren. [Aufnahmen von Eisbären werden gezeigt] Ursus maritimus, oder Eisbären, besitzen ein ausgeprägtes Gedächtnis und Anpassungsfähigkeit. Diese Merkmale machen sie zu idealen Kandidaten bei elektromagnetischen Forschungen, die an unserem sekundären Standort durchgeführt werden, wo ihr Komfort bei kalten Temp... Wenn Sie mit den Bären zu tun habe, ist es wichtig, dass Sie keine Zuneigung zeigen und sich auf keine Weise mit ihnen anfreunden. Unterschätzen Sie auch nicht ihre Intelligenz und List. Diese Regeln müssen immer befolgt werden. [Eine Aufnahme von einem Mann mit einem Armstumpf vor einem Eisbärkäfig wird gezeigt] Ich wiederhole, die Bären sind nicht Ihre Freunde. Der Bär wird mit einem Fischkeks belohnt, sobald er ein kompliziertes Rätsel gelöst hat. Wenn das Training beendet ist, stellen Sie das Tier ruhig. Legen Sie dieses Aufspürgerät [hält ein Eisbärhalsband hoch] um den Hals des Versuchstiers. Es wird für die nächste Forschungsphase zur Orchideen-Station transportiert. Denken Sie daran, sich zu versichern, dass weibliche Bären bei dem Transport nicht trächtig sind, da die elektromagnetischen Werte bei der Orchideen-Station extrem schädliche Auswirkungen bei den frühen Stadien der Schwangerschaft haben. Wie Sie bereits erfahren haben, betreiben wir hier in der Hydra Tierforschungen. Unglücklicherweise muss man das gefährlichste Tier von allen in Betracht ziehen: den Menschen. Deshalb gibt es einen weiteren, mehr abgesonderten Testort, an dem wir bedeutend gravierendere Arbeit durchführen. Die eingeborene Bevölkerung der Insel, einige von Ihnen haben vielleicht gehört, dass sie als "Feinde" bezeichnet werden, werden auf der Hauptinsel aufgelesen, sediert und hier hergebracht, in Raum 23 [öffnet die Tür von Raum 23]. Weil diese Testpersonen widerwillige Teilnehmer sind, sollte während diesen Sitzungen immer Sicherheitspersonal anwesend sein. Unter keinen Umständen dürfen Sie diese Versuchspersonen in ein Gespräch verwickeln. [Eine Puppe wird auf einem Sitz vor einer Leinwand festgeschnallt] Zweck dieser Befragungen ist es, die Lebensart der Feinde, ihre Herkunft und besonders ihre Verehrung einer Inselgottheit, die sie als "Jacob" bezeichnen, besser zu verstehen. Wenn das Forschungsteam seine Tests beendet hat, spritzen Sie dies [hält eine Spritze hoch] in den Nacken der Testperson und platzieren Sie diese Brille vor seine oder ihre Augen. Das Umlegen dieses Schalters startet die Visualisierung während die Medikamente zu wirken beginnen. [Chang hat sich Kopfhörer aufgesetzt und legt den Schalter um. Das Licht geht aus und ein Film wird auf der Leinwand abgespielt.] Die traumartige Beschaffenheit des Films zusammen mit den innovativen Pharmazeutika wird eine Art Amnesie auslösen. Jegliche Erinnerung an seine oder ihre Befragung wird effektiv ausgelöscht. [Schnitt, das Licht ist wieder an, der Film wurde gestoppt und die Puppe ist aus dem Sitz verschwunden] Auch wenn diese Befragungsmaßnahmen extrem wirken mögen, seien Sie versichert, sie sind notwendig... unser vorübergehender Waffenstillstand mit den Feinden wird nicht verletzt. Dies ist der Schluss Ihrer Orientierung der Hydra-Station. Viel Glück. Und denken Sie daran: Besprechen Sie die Art dieser Experimente nicht mit anderen Mitgliedern der Initiative. Genießen Sie Ihre Zeit hier auf der Hydra-Insel. Namaste und viel Gl...

[Ben schaltet den Fernseher mit der Fernbedienung aus.]

HECTOR: Ich glaube, das müssen wir uns noch mal ansehen.

BEN: Tut mir leid, wir haben keine Zeit mehr.

[Nemmt nimmt die DVD aus dem DVD-Player.]

HECTOR: Was haben die mit diesen Bären gemacht? [Ben steckt die DVD ein] Und was zur Hölle ist ein "Feind"?

BEN: Auf Wiedersehen, meine Herren. Ich muss noch einen weiteren Besuch abstatten. [legt die Hände aneinander und grinst] Namaste. [entfernt sich]


[Nacht, ein beleuchtetes Schild mit der Aufschrift "Psychiatrische Anstalt Santa Rosa" wird gezeigt.]

[Ben betritt das gebäude und geht zur Rezeption.]

BEN: Hallo, ich bin hier, um Keith Johnson zu sehen.

KRANKENSCHWESTER: Sind Sie auf seiner Besucherliste?

BEN: Nein. Aber ich bin sicher, wenn Sie ihm diese Nachricht geben, wird er mich sehen wollen [gibt ihr einen Zettel und lächelt].


[Jemand spielt in einem Raum "Vier gewinnt". Es sind nur die Hände der Person zu sehen. Ben kommt zu der Person an den Tisch.]

BEN: Hallo, Walt.

[Walts Gesicht wird gezeigt. Ben setzt sich zu Walt an den Tisch.]

WALT: Was machen Sie hier?

BEN: Wie in meiner Nachricht stand, ein Freund von dir hat mich geschickt.

WALT: Ich habe keine Freunde.

BEN: Wir alle haben Freunde. Selbst ich.

WALT: Sind Sie hier, um mich wieder zu entführen?

BEN: Diese Sache tut mir aufrichtig leid. Aber was geschehen ist, ist geschehen. Ich kann die Vergangenheit nicht ändern. Ich kann nur Verantwortung dafür übernehmen. Walt, ich verstehe, was du durchmachen musstest. Ich weiß, welche Schwierigkeiten du hattest, vorzugeben jemand zu sein, der du nicht bist. [Walt baut das Spiel ab. Beide schweigen für einen Moment.] Walt, ich bin hier, um dir zu helfen.

WALT: Warum?

BEN: Weil du besonders bist. Und ich wette, das hat dir schon sehr lange keiner mehr gesagt.

WALT: Was bringt mir das?

BEN: Wir brauchen dich. Es gibt Arbeit für dich. Für den Anfang kannst du deinem Vater helfen.

WALT: Mein Vater ist tot.

BEN: Das bedeutet nicht, dass du ihm nicht helfen kannst. Wirst du mit uns kommen, Walt?

Ben packt einen DHARMA-Müsliriegel aus und legt ihn vor Walt auf den Tisch. Walt nimmt den Müsliriegel und sieht Ben an. Ben lächelt.


[Ben und Walt laufen über die Wiese vor dem Santa Rosa Gebäude.]

BEN: Komm schon, es ist in Ordnung. [Sie erreichen einen blau-weißen VW-Bus] Du sitzt vorne.

[Ben steigt auf den Fahrersitz, Walt auf den Beifahrersitz.]

HURLEY: Alter.

[Walt dreht sich um und sieht Hurley auf dem Hintersitz.]

WALT: [erfreut] Hurley.

HURLEY: [lächelt] Es ist toll, dich zu sehen, Walt.

WALT: Ich hatte immer gehofft, dass eines Tages jemand für mich zurückkommen würde. Ich dachte, ich wäre verrückt.

HURLEY: [lehnt sich nach vorne] Du bist nicht verrückt, Alter. Nicht mal annähernd. Du musst nur zurück zur Insel kommen, das ist alles. Du gehörst dorthin. Du hast immer dorthin gehört.

WALT: Warum?

HURLEY: Ich möchte mit dir über einen Job reden. Also gut, Ben, verschwinden wir von hier. Es ist Zeit für uns alle, nach Hause zu gehen.

[Ben startet den Motor und fährt los. Der VW-Bus entfernt sich von Santa Rosa.]

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